Unsere Ziele

BIOLOGISCHE VIELFALT

Wir befürworten: die Erhaltung und Sicherung der für Baden-Württemberg typischen, naturräumlich und nutzungsgeschichtlich entstandenen Artengemeinschaften. Auch in intensiv bewirtschafteten Regionen müssen Mindestvorkommen der für den Naturraum typischen Arten dauerhaft überleben können, die konsequente Umsetzung der Pflege- und Managementpläne für bestehende und neu auszuweisende Schutzgebiete sowie deren regelmäßige Kontrolle und Evaluation.

B O D E N

Wir befürworten: eine wirksame Beschränkung des Flächenverbrauchs für Siedlung und Verkehr, eine bodenschonende Land-, Garten- und Forstwirtschaft, welche Schadstoffbelastung, Überdüngung, Bodenerosion und Bodenverdichtung vermeidet, um die Fruchtbarkeit des Bodens nachfolgenden Generationen zu erhalten.

ENERGIE

Wir sind der Ansicht, dass ein komfortabler Lebensstandard im privaten Bereich mit wesentlich geringerem Energieaufwand zu verwirklichen ist durch: -Wärmedämmung in Wohnhäusern, -sparsamen Umgang mit Heizenergie, -Nutzung von Fahrzeugen und Elektrogeräten mit geringem Energieverbrauch, -Sinnvolle Planung und Vermeidung von Autofahrten, -Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs und der eigenen Muskelkraft; dass Fotovoltaik und Windenergie in unserer Region weiter ausgebaut werden sollten, dass es abzulehnen ist, auf fruchtbaren Ackerböden Nahrungsmittel nur anzupflanzen, um sie in Biogasanlagen zu verwerten, denn z.B. Maismonokulturen tragen zur Bodenvergiftung, Bodenerosion und Schädigung des Bodenlebens bei.

LANDWIRTSCHAFT

Wir befürworten: die Erhaltung der Kulturlandschaft mit ihrem Reichtum an Tier- und Pflanzenarten durch eine an ökologischen Kriterien ausgerichtete Nutzung, naturschutzfördernde Landnutzungsformen ( Heu- und Streuobstwiesen, Extensivweiden, extensiv genutzte Äcker), insbesondere auch durch Vertragsnaturschutz durch die Landschaftserhaltungsverbände (LEV), boden- und grundwasserschonende Bewirtschaftungsweisen durch einen stark reduzierten Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, konsequenten Schutz der agrarisch geprägten Schutzgebiete (Natura 2000-Gebiete, Biotope und andere Schutzgebiete) und eine Verstärkung des Vertragsnaturschutzes in diesen Gebieten.

NATUR UND LANDSCHAFT

Wir begrüßen: die Gründung von Landschaftserhaltungsverbänden, die kreisweit die Landschaftspflege organisieren und damit zur Pflege wertvoller Biotope sowie zur Sicherung und Entwicklung der Artenvielfalt beitragen, die finanzielle und technische Unterstützung von Landschaftspflegemaßnahmen, die von Naturschutzverbänden ehrenamtlich getragen und organisiert werden.

WALDWIRTSCHAFT

Wir befürworten: die Erhaltung und Schaffung von Wäldern mit einem hohen Anteil standortheimischer Baumarten und einen mehrstufigen, nicht gleichaltrigen Waldaufbau, Vorrang einer Naturverjüngung vor Saat und Pflanzung, wobei kein gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut verwendet werden darf, die Wildbestände so zu regulieren, dass sich die standortheimischen Baumarten ohne Schutzmaßnahmen verjüngen lassen und Schälschäden vermieden werden.

WASSER

Wir befürworten: eine sparsame Nutzung von Grundwasser. Dabei ist auf eine ausreichende Neubildung von Grundwasser und auf die Vermeidung von Verunreinigungen zu achten, eine Einschränkung der Flächenversiegelung des Bodens, da diese die Grundwasserneubildung verhindert.

REINHALTUNG DER LUFT

Wir begrüßen: eine Verringerung der Luftverschmutzung durch möglichst niedrige Abgaswerte aller motorbetriebenen Fahrzeuge, eine Reduzierung der Feinstaubbelastung unserer Atemluft infolge von schlecht eingestellten und falsch befeuerten Heizsystemen.

RESSOURCENSCHONUNG, MÜLLVERMEIDUNG und -WIEDERVERWERTUNG

Wir wünschen uns allen: Einen achtsamen Umgang mit den Gütern, welche die Natur uns schenkt. Die Quellen der Herkunft aller Erzeugnisse sind endlich. Materialien sollten wieder verwertbar sein, natürliche Ressourcen geschont und durch nachhaltiges Wirtschaften auch unseren Nachkommen eine intakte Umwelt hinterlassen werden, in der es sich zu leben lohnt.